Klaudia Tanner (ÖVP) erklärt im „Krone“-Interview, wie sie 2024 Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka beerben will.
Wie „Krone“-Leser ja bereits seit Längerem wissen, erklärte Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) dem streitbaren Nationalratspräsidenten Wolfgang Sobotka noch vor der politischen Sommerpause, dass er bei der Nationalratswahl 2024 nicht mehr die erste Wahl auf der blau-gelben Landesliste sein wird. Der erste Platz des größten und im Nationalrat auch am stärksten vertretenen Bundeslandes war in der Vergangenheit stets ein Sprungbrett für prominente Polit-Posten - und ist daher heiß begehrt.
Auch deshalb rief Mikl-Leitner im Rennen um den ersten Platz nun ein Minister-Duell zwischen Gerhard Karner (Inneres) und Klaudia Tanner (Verteidigung) aus. Die Entscheidung wird im Landesparteivorstand - und wohl während der nächsten Monate getroffen werden.
Zumindest aktuell dürfte aber die ehemalige NÖ-Bauernbunddirektorin intern die Nase vorne haben. Im Gespräch mit Stefana Madjarov und Nina Coloini ging die bei der Truppe beliebte Heeres-Ministerin aus Scheibbs nun in die Offensive. „Dass ich Interesse habe zu kandidieren, steht außer Frage“, gab Tanner im Gespräch mit krone.tv (siehe Video oben) ihre klare Marschroute für die Nationalratswahl vor.
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