Im neuen Jahr werden Familien in ganz Niederösterreich bei belastenden Situationen von besonders frühen und professionellen Hilfestellungen profitieren können.
Spätestens nach den Koalitionsverhandlungen im Frühjahr schien es mit dem politischen Miteinander zwischen der ÖVP und der SPÖ endgültig vorbei zu sein. Just zum Jahresende beweisen mit Ludwig Schleritzko (ÖVP) und Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) zwei der vier für verschiedene Gesundheitsbereiche zuständigen Regierungsmitglieder aber, dass es doch auch noch konstruktiv geht.
Wer besonders profitiert
Im Miteinander zwischen den Ressorts und nach Gesprächen mit Bund, Ländern und Sozialversicherung wurde ein großes Hilfsangebot für die Kleinsten in unserer Gesellschaft – die landesweite Ausrollung sogenannter „Frühen Hilfen“ beschlossen. „Ziel der Aktion ist es, in belastenden Lebenssituationen rasche, bedarfsgerechte, professionelle und niederschwellige Unterstützung zur Verfügung zu stellen“, erklären Königsberger-Ludwig und Schleritzko. Die Hilfen richten sich dabei in erster Linie an Schwangere und Familien mit Säuglingen und Kleinkindern bis drei Jahre, die sich „in belastenden Situationen wie Überforderung, Armut, finanziellen Schwierigkeiten oder auch sozialer Isolation befinden, die vielleicht auch mit psychischen Problemen belastet sind,“ so die beiden Landesräte.
Seit 2015 gibt es entsprechende Angebote bereits in Krems und dem umliegenden Bezirk. Es folgten die Regionen St. Pölten sowie Tulln. Durch eine zusätzliche EU-Finanzierung ab 2022 konnten erste Ausrollungsschritte im Most- und Weinviertel gesetzt und in den vergangenen Monaten die letzten vier Bezirke im Waldviertel integriert werden.
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