Die finanzielle Situation der Stadt ist angespannt. Im kommenden Jahr erwarten sich die Finanzexperten im Rathaus einen Abgang.
Es ist wie ein roter Faden, der sich durch die Voranschläge der Kärntner Gemeinden zieht: Die Transferzahlungen an das Land sind mittlerweile so stark angestiegen, dass die Kommunen kaum noch Möglichkeiten sehen, einen ausgeglichenen Voranschlag zu erstellen. Einigen droht sogar die Zahlungsunfähigkeit.
Die Finanzexperten im Spittaler Rathaus rechnen im kommenden Jahr mit einem Minus von 3,8 Millionen Euro. Dabei zeigt sich, dass die Abgabenbelastung in der Stadt immer größer wird: Bereits 93 Prozent der Ertragsanteile, die der Stadt zugesprochen werden, sind an die Transferleistungen an das Land gebunden, heißt es im Voranschlag für 2024.
Da hilft es auch nichts, dass die Kommunalsteuer einen Rekordwert erreicht. Mehr als 9,2 Millionen Euro Einnahmen aus der Kommunalsteuer stehen im Budget. Interessant ist, dass die Finanzbeamten erwarten, dass die Energiekosten der Hoheitsverwaltung sinken werden. Das ist auf die Gründung einer Energiegemeinschaft beim Kraftwerk Gmeineck zurückzuführen. Der Voranschlag wird von den politischen Vertretern heute, Mittwoch, im Gemeinderat besprochen.
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