Ab 10. Dezember werden die täglichen Zug-Verbindungen nach Wien ausgeweitet. Damit soll noch mehr Pendlern der Umstieg auf den öffentlichen Verkehr gelingen.
Mit den neuen Buslinien und dem Anrufsammeltaxi BAST hat das Land Burgenland im September eine neue Ära im Öffentlichen Verkehr eingeläutet. Jetzt wartet auch auf Zugpendler aus dem Mittel- und Nordburgenland ein verbessertes Mobilitätsangebot.
Ohne Umsteigen nach Wien
Mit dem Fahrplanwechsel, der am 10. und 11. Dezember in Kraft tritt, wird es mit dem neuen „Wulka-Sprinter“ von Montag bis Freitag täglich um 5.20 Uhr möglich sein, in 41 Minuten von Wulkaprodersdorf nach Wien zu fahren. Weiters kommt man von Eisenstadt über Wulkaprodersdorf und Ebreichsdorf direkt ohne Umsteigen im Stundentakt nach Wien.
Besserer Takt auf der Ostbahnstrecke
Auch auf der Ostbahnstrecke kommt es zu Takt-Verbesserrungen: den Halbstundentakt nach Bruck/Leitha gibt es künftig auch an Wochenenden, die Strecke zwischen Wien und Bratislava wird es im Halbstundentakt auch am Nachmittag geben.
Mehr Angebote für Nachtschwärmer
Ein erweitertes Angebot gibt es mit der neuen Spätverbindung ab 23.18 Uhr von Wien Richtung Pamhagen künftig auch für Nachtschwärmer. Neu ist auch die letzte Abfahrt von Wien in Richtung Deutschkreuz – unter der Woche eine Stunde später um 23.23 Uhr, am Wochenende zwei Stunden später um 0.26 Uhr. Angeboten werden auch zusätzliche Kurse von Deutschkreutz nach Wien um 21:30 Uhr und um 22:13 Uhr. Weiters fährt die Nacht-S-Bahn auch am Wochenende über Bruck an der Leitha nach Neusiedl am See – Abfahrt in Wien ist um 1:51 Uhr. „Damit ist der Zug mehr als konkurrenzfähig zum Auto und eine attraktive Alternative für Frühpendler, um stressfrei und zügig in die Arbeit zu kommen“, sagt Verkehrslandesrat Heinrich Dorner.
Pendlerforum fordert Anhebung des amtlichen Kilometergeldes
Begrüßt werden die verbesserten Verbindungen im Burgenland auch vom Pendlerforum. Aber, fordert Pendlerforum-Obmann Wolfgang Sodl mit Blickrichtung Bund, „man darf jene Menschen nicht vergessen, die auf das Auto angewiesen sind. Die Anhebung des amtlichen Kilometergeldes, welches seit 13 Jahren nicht erhöht wurde, sowie die Erhöhung der Pendlerpauschale sind längst überfällig.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.