Reichen die Spenden?

Signal kostet Stiftung bald 50 Mio. Dollar im Jahr

Web
17.11.2023 09:18

Der verschlüsselte Chatdienst Signal hat in einem ungewöhnlichen Schritt seine Kosten öffentlich gemacht. Zum Jahr 2025 werde man rund 50 Millionen Dollar (46 Millionen Euro) jährlich brauchen, hieß es in einem Blogbeitrag.

Derzeit schlagen Gehälter und andere Personalausgaben mit rund 50 Vollzeit-Beschäftigten demnach mit 19 Millionen Dollar zu Buche. Allein die nötige Bandbreite zur Datenübertragung koste 2,8 Millionen Dollar jährlich.

Signal setzt konsequent auf sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, bei der Inhalte der Kommunikation nur für die Beteiligten im Klartext sichtbar sind. Daher werden die Nachrichten auf Servern der Firma nur zur Übertragung zwischengespeichert. Auch das koste schon 1,3 Millionen Dollar jährlich.

Auch WhatsApp nutzt Technologie
Die Verschlüsselungstechnologie von Signal wird unter anderem vom Chatdienst WhatsApp eingesetzt. Signal ist nicht auf Profite ausgerichtet und wird von einer Stiftung betrieben. Der Dienst wolle sich auf lange Sicht mit Hilfe einer breiten Basis von Spendern finanzieren, schrieb Stiftungsvorsitzende Meredith Whittaker in dem Blogeintrag.

Bisher hilft Signal eine Millionen-Spende des WhatsApp-Mitgründers Brian Acton. Er hatte einen Teil der mehr als 20 Milliarden Dollar bekommen, die Facebook für WhatsApp bezahlte, und war danach einer der Mitgründer der Signal-Stiftung.

 krone.at
krone.at
Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.



Kostenlose Spiele