Do, 19. Juli 2018

Auf Bahnübergang

21.03.2012 11:03

Pkw in Kärnten von 870-Tonnen-Zug gerammt - ein Toter

Ein 88-jähriger Autofahrer ist am Mittwochvormittag bei einer Kollision mit einem Güterzug im Stadtgebiet von Wolfsberg in Kärnten ums Leben gekommen. Der Pensionist aus dem Bezirk Wolfsberg dürfte die Lichtsignale am unbeschrankten Übergang in Reding übersehen oder missachtet haben.

Das Unglück ereignte sich um 9.47 Uhr. Für den betagten Mann kam jede Hilfe zu spät, nachdem das 870-Tonnen-Schienenfahrzeug seinen Mercedes gerammt hatte. "Das Auto wurde mehr als 40 Meter weggeschleudert", sagte ÖBB-Sprecher Christoph Posch.

Der Lokführer des 300 Meter langen Güterzuges mit 15 Waggons bremste zwar noch und sendete akustische Warnsignale, das Unglück konnte aber nicht mehr verhindert werden. "Es sind Hunderte Meter Weg nötig, um einen so schweren Zug zu stoppen", erklärte Posch. Der Zug war rund 50 Stundenkilometer schnell unterwegs. Die Diesellok wurde schwer beschädigt.

"Unverständlich, warum Signale ignoriert werden"
"Für uns ist es unverständlich, warum die Lichtsignale auf Bahnübergängen ignoriert werden. Der heutige Unfall zeigt, was dann passieren kann", so Posch, der seine Anteilnahme am Tod des Pensionisten bekundete.

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