Im Jahr 2016 startete im Rahmen eines Versuchsmodells der „heilpädagogische Kindergarten“ für besonders belastete Kinder. Nun wurde dieser neu konzipiert und bietet Unterstützung vor Ort.
„Auf Basis von Evaluationen und bisherigen Erfahrungen hat sich gezeigt, dass das bisherige Angebot von Jupident in Schlins zwar ein qualitätsvolles, aber aufgrund der räumlichen Entfernung nur für wenige Familien mögliches Angebot war“, erläutert Landesrätin Martina Rüscher die Gründe dafür, das heilpädagogische Angebot zu adaptieren.
Schnelle und niederschwellige Unterstützung
In dem neuen Modellversuch soll temporäre pädagogische Krisenintervention auch mobil angeboten werden. Ein Team aus Elementarpädagogen, Sonderkindergartenpädagogen soll vor Ort eine schnelle, niederschwellige Unterstützung bei der Arbeit mit den betroffenen Kindern leisten. Zielgruppe sind nach wie vor Kinder im Kindergartenalter (drei bis sechs Jahre) mit Behinderungen, die einen erhöhten Förder- und Betreuungsbedarf haben, weil sie aufgrund schwieriger Lebensumstände Auffälligkeiten zeigen.
„Diese Unterstützung durch Fachkräfte der Stiftung Jupident schafft Entlastung für das elementarpädagogische Personal und sichert eine bestmögliche Betreuung für das Kind“, zeigte sich Gemeindeverbandspräsidentin Andrea Kaufmann bei der Präsentation des neuen Modells zufrieden.
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