2026 werden die Olympischen Winterspiele erstmals nach 20 Jahren wieder in Europa ausgetragen. Genauer gesagt in Mailand und Cortina. Ein fehlender Eiskanal im Norden Italiens könnte aber dafür sorgen, dass die olympische Flamme auch in Österreich entfacht wird.
Fix scheint derzeit nur, dass die Bob- und Rodelbewerbe der Olympischen Spiele 2026 in Mailand/Cortina nicht in Italien stattfinden werden. „Man hört, dass auch La Plagne in Frankreich, St. Moritz in der Schweiz und gerüchteweise sogar Königssee in Bayern ein Thema sein könnten“, verrät Ländle-Bobsportler Kristian Huber. „Allerdings ist inoffiziell auch zu hören, dass die Bahn in Innsbruck Igls wohl die besten Chancen haben soll!“
Zusätzlicher Ansporn
Damit könnte sich für den Feldkircher also die Chance auf „Heimspiele“ auftun. „Das wäre natürlich eine sehr coole Sache. Wie viele Sportler gibt es schon, die das Glück haben, Olympia daheim zu erleben. Sollte die Entscheidung wirklich für Igls ausfallen, wäre das jedenfalls ein zusätzlicher Ansporn für mich.“
„Traurig für unseren Sport“
Allerdings zeigt sich der 26-jährige Ex-Leichtathlet, der in wenigen Wochen in seine sechste Saison als Bobsportler startet, auch nachdenklich: „Die Entscheidung, in Italien keine Bahn zur Verfügung zu stellen, ist sehr traurig für unseren Sport.“ Eigentlich war vorgesehen, dass die „Eugenio Monti“-Natureisbahn in Cortina, die schon 1956 als Olympia-Austragungsort diente, neu gebaut wird. Dieser Plan wurde allerdings in den letzten Monaten endgültig verworfen.
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