Die kalte Jahreszeit treibt jährlich unzählige Sportbegeisterte in die heimischen Fitnessstudios. Das Angebot ist groß, die Preisunterschiede ebenso: Bei Fitnesstempeln zwischen Linz, Wels und Steyr stellte die Arbeiterkammer Oberösterreich Differenzen von über 1000 Euro jährlich fest.
Die Schere zwischen den Monatsbeiträgen ist gewaltig: Zwischen 24,90 und 114 Euro können monatlich fällig werden. Inklusive Gebühren von bis zu 190 Euro fallen im ersten Jahr Kosten von 329 bis 1378 Euro an. Dem gegenüber stehen natürlich unterschiedliche Angebote: Von der Muckibude bis zum luxuriösen Fitnesstempel mit begleitetem Training reicht die Bandbreite.
Langfristige Tarife vermeiden
27 der 43 getesteten Fitnessstudios bieten monatlich kündbare Tarife an - mehrjährige Bindungsfristen, sollte man tunlichst vermeiden. Obwohl diese oftmals rechtswidrig sind, drängen viele Studios ihre Kunden, langfristige Verträge abzuschließen. Vertragskündigungen und Rückerstattungen sind oft schwer durchzusetzen, im Voraus bezahlte Beträge sind meist unwiederbringlich verloren, selbst wenn ein Anspruch auf Rückzahlung besteht.
Probetraining ausnutzen
Die Arbeiterkammer empfiehlt daher, vor der Vertragsunterzeichnung abzuklären, ob der jeweilige Fitnesstempel den eigenen Bedürfnissen entspricht. Probetrainings sind eine gute Gelegenheit, um sich selbst ein Bild zu machen. Der Vertrag sollte genau gelesen, und wesentliche mündliche Zusagen darin schriftlich festgehalten werden. Auch ein Blick in die Hausordnung kann sich laut der Konsumentenschützer lohnen: Manche Studios verbieten das Mitbringen von eigenem Essen und Trinken, stattdessen muss dieses vor Ort um teures Geld erworben werden.
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