Milliardär im Häfn

Putins Staatsfeind Nummer eins: “Der Fall Chodorkowski”

Kino
29.02.2012 16:10
Nowosibirsk am 25. Oktober 2003. Eine russische Spezialeinheit stürmt den Privatjet von Michail Borissowitsch Chodorkowski. So endet abrupt die Karriere des reichsten Manns Russlands. Spannend wie in einem Politthriller zeigt der Berliner Filmemacher Cyril Tuschi den Aufstieg und Fall Chodorkowskis (Kinostart: 2. März). Aus dem Chemiestudenten jüdischer Herkunft, dem Komsomol-Aktivisten und ersten Gründer einer russischen Privatbank wird schnell ein einflussreicher Banker und Geschäftsmann, der von Gorbatschow und Jelzin protegiert wird.

Chodorkowski übernimmt die Mineralölfirma JUKOS, die er nach westlichem Vorbild transparent führt. Dabei wird er immer reicher und mächtiger. Er gründet Stiftungen wie "Offenes Russland" und unterstützt die politische Opposition. Als er sich öffentlich mit Präsident Wladimir Putin anlegt und die Amerikaner bei JUKOS mit ins Boot holen will, wird es dem Kreml zu viel. 

Nach einigen Warnungen und Einschüchterungsmanövern lässt der Staat Michail Chodorkowski wegen Korruption und Steuerhinterziehung verhaften und verurteilen. Bis voraussichtlich 2016 sitzt er noch in Haft. Für viele ist er der prominenteste politische Gefangene in Russland, andere nennen ihn schlicht einen Kriminellen.

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