Der Schock sitzt nach dem Tod der Schülerin noch immer tief. "Das Mädchen war eine komplette Anfängerin und mit der Situation wohl völlig überfordert", glaubt Hermann Kogler, Dienststellenleiter der Polizei Sattendorf, zu erkennen, wie es zu dem Drama kommen konnte. Krisztina war - wie berichtet (siehe Infobox) - am Samstag in voller Fahrt gegen ein Kassenhaus geprallt und erlag im Spital ihren Verletzungen.
Die Polizei ermittelt weiter an der Unglücksstelle. Bilder werden ausgewertet. "Gegen den Skilehrer wurden Ermittlungen eingeleitet", so Kogler.
"Kennen weder die FIS-Regeln noch sind sie ortskundig"
Immer wieder wundern sich heimische Pistenretter und Skilehrer, wer da die Verantwortung für die Nachwuchs-Skiläufer übernimmt: "Viele der mit in den Urlaub gebrachten Skilehrer können selber kaum fahren. Sie kennen weder die FIS-Regeln noch sind sie ortskundig." So hätte der ungarische Skilehrer beachten müssen, dass die Piste des Moserhanges Samstag früh pickelhart war. "Und somit 20 Mal schneller als am Freitag", wie Peter Gfrerer, Obmann des Kärntner Skischulverbandes, weiß.
Er will allerdings nicht alle Skilehrer in einen Topf werfen, die aus dem Ausland mit auf Skiurlaub gebracht werden: "Es sind auch einige sehr gute dabei."
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