Generalsanierung

Wieder freie Fahrt durch den Arlbergtunnel

Vorarlberg
03.10.2023 15:45

Der erste Teil der Generalsanierung des Arlberg-Straßentunnels konnte erfolgreich und voll im Zeitplan abgeschlossen werden. Ab Freitag ist die Verbindung wieder für den Verkehr freigegeben. Im kommenden Frühjahr wird dann die zweite Bauphase gestartet. 

Insgesamt 75 Millionen Euro steckt die Asfinag in die Sanierung und Modernisierung des Arlbergtunnels, es ist dies die größte Generalüberholung seit der Eröffnung der Verbindung anno 1978. In einer ersten Etappe ist der Fahrbahnbelag auf der Tiroler Seite komplett erneuert worden, weiters wurde die Tunnelbeschichtung aufgefrischt. Für die Fahrbahn wurde ein helleres Betongemisch verwendet, wodurch der Tunnel insgesamt besser ausgeleuchtet und somit auch sicherer wird. Durch die verbesserte Abstrahlwirkung erspare man sich zudem jährlich mehr als 200.000 Kilowattstunden an Strom, heißt es seitens der Asfinag.

Nach dem planmäßigen Abschluss der ersten Phase wird der Tunnel am kommenden Freitag pünktlich um 9 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben. „Wir können gar nicht genug betonen, wie hervorragend die Zusammenarbeit zwischen beiden Bundesländern, den Behörden, Gemeinden und Einsatzkräfte funktioniert. Dieses Teamwork sorgte dafür, dass das Umleitungskonzept mit Arlbergpass und großräumigen Routen perfekt geklappt hat. In der gesamten Zeit der Sperre von 24. April bis 6. Oktober gab es kaum nennenswerte Verzögerungen - für mich ist das Lehrbuchbeispiel, wie notwendige Modernisierung von Infrastruktur funktioniert“, ist Asfinag-Geschäftsführer Stefan Siegele happy.

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Die planmäßige Wiedereröffnung ist eine Meisterleistung in der professionellen Abwicklung eines solchen Megaprojektes.

Landeshauptmann Markus Wallner (Bild: mathis.studio)

Markus Wallner, Landeshauptmann Vorarlberg

Nach Ende der Wintersaison soll dann die Vorarlberger Tunnelseite aufpoliert werden. Ab 15. April wird der Tunnel für gut sechs Monate gesperrt. Am 22. November sollen dann alle Arbeiten abgeschlossen sein - das gilt auch für die Sanierung der Mautstelle St. Jakob, die mit weiteren 30 Millionen Euro zu Buche schlägt.

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