„Zwei Jahre Inflationshöchstwerte bescherten vielen Unternehmen in Österreich Höchstgewinne“, meint die Arbeiterkammer Oberösterreich. Die AK fordert daher „einen echten Stopp der Preistreiberei“ sowie „gerechte Steuerbeiträge der Unternehmen“.
Die Gesamtsumme der Gewinne im ersten Quartal 2023 in Österreich belaufe sich auf 50 Milliarden Euro. Das sei um rund 27 Prozent mehr als noch im ersten Quartal 2020. „Im Gegensatz dazu spüren die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer massive Kaufkraftverluste. Sie haben sich kräftige Lohn- und Gehaltssteigerungen verdient. Das stärkt auch die Inlands-Nachfrage“, sagt AK-Präsident Andreas Stangl dazu. Zugleich liege der Ausweg aus der Inflationsdynamik „in der längst überfälligen Normalisierung der zuletzt massiv erhöhten Gewinnmargen“.
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