Bodenversiegelung
Klimakrise: Deshalb sind wir nicht gut vorbereitet
Überschwemmungen oder Dürre: Dass wir in Sachen Klimakrise nicht vorbereitet sind, liege laut Hanna Simons, Vize-Chefin der Umweltschutzorganisation WWF Österreich, an der Bodenversiegelung. „Wir brauchen gesunden Boden, der Wasser aufnehmen und speichern kann.“ Österreich sei im Verzug mit den Maßnahmen. „Hier muss rasch etwas passieren!“
Nach monatelanger Verzögerung sollte im Sommer die österreichische Raumordnungskonferenz eine Bodenstrategie verabschieden. Es scheitere jedoch an einer Einigung. Der Knackpunkt der Gespräche sei die Frage, ob das 2,5-Hektar-pro-Tag-Ziel ein verbindliches Ziel wird für die Bundesländer, für die Gemeinden, für den Bund sein soll. „Das ist ein Ziel, das es bereits seit mehreren Jahrzehnten in Österreich gibt. Zum Vergleich statt 2,5 Hektar pro Tag versiegeln wir aktuell zwölf Hektar pro Tag“, so Simons.
Die Natur hat die Fähigkeit, sich selbst wieder zu regenerieren und wieder gesund zu werden, so Simons. Das gehe aber nur, wenn wir dafür sorgen, dass sie auch ausreichend Platz hat und es gesunde und intakte Ökosysteme gibt. Wenn diese Ökosysteme vom Menschen schon sehr stark eingeschränkt und zerstört wurden, dann fehlt ihr auch die Fähigkeit, sich selbst zu regenerieren.
Weitere Details und warum wir noch viel zu wenig im Bereich Energieverschwendung unternehmen, sehen Sie im Video oben.







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