AK-Umfrage

Schulkosten für zwei Drittel der Eltern Belastung

Oberösterreich
17.09.2023 10:00

2656 Euro pro Kopf und Jahr - so teuer schlagen Schulkinder zu Buche. Zwei Drittel der Eltern empfinden dies als Belastung, viele sparen anderswo, um ihrem Nachwuchs die bestmögliche Bildung zu ermöglichen. Eltern und Arbeiterkammer fordern, dass die Kosten für den Schulbesuch gesenkt werden.

Schulmaterialien, Ausflüge, Exkursionen und Schulreisen, Nachmittags- und Sommerbetreuung, EDV-Ausstattung, Nachhilfe: Eltern in Oberösterreich gaben im Schuljahr 2022/2023 durchschnittlich 2656 Euro pro Kind aus. Das zeigt die diesjährige Schulkosten-Umfrage der AK Oberösterreich gemeinsam mit der „OÖ-Krone“. Mehr als zwei Drittel der befragten Eltern empfinden die Schulkosten als finanzielle Belastung. Um ihren Kindern die beste Bildung zu ermöglichen, nehmen viele Eltern Einsparungen im Haushaltsbudget in Kauf. Besonders betroffen sind Familien mit niedrigem Haushaltseinkommen, Alleinerzieher und Familien mit mehr als zwei Schulkindern.

Großer Wunsch nach schulpsychologischer Beratung
Über das vergangene Schuljahr hinweg sparten rund 60 Prozent der befragten Eltern bei der Kleidung, 55 Prozent bei familiären Freizeitaktivitäten, knapp 37 Prozent bei Schulmaterialien und mehr als ein Drittel der Eltern sogar bei der Ernährung. Viele Eltern und auch die Arbeiterkammer fordern, dass die Kosten für den Schulbesuch eingedämmt werden. Rund 96 Prozent sprechen sich für den Ausbau von kostenlosem Förderunterricht aus. 93 Prozent fordern den Zugang zu kostenlosen Geräten. Ganz oben auf der Wunschliste ist auch der Ausbau von psychologischen Beratungs- sowie Begleitungsangeboten.

 OÖ-Krone
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