Im Eis eingebrochen

Zwei Fahrzeuge stürzten in NÖ in Teiche - ein Toter

Ein tragischer Unfall hat am Dienstagabend in Niederösterreich ein Todesopfer gefordert: Ein Mann war in Schönkirchen-Reyersdorf im Bezirk Gänserndorf mit seinem Bagger in einen Baggerteich gerutscht. Arbeitskollegen bemerkten den Unfall Mittwoch früh und verständigten die Einsatzkräfte. Diese bargen den Lenker aus seinem Fahrzeug - für ihn kam jede Hilfe zu spät. Glimpflich ging dagegen ein Unfall aus, bei dem ein Landwirt seinen Traktor regelrecht in einem Badeteich versenkte (Bilder).

Der Bagger war wohl schon am Dienstagabend in das eisige Wasser gerutscht. Mitarbeiter des Unternehmens fanden schließlich kurz vor 23 Uhr zunächst den leeren Pkw des Mannes, er selbst war aber nicht auffindbar. Nachdem die Männer den Bagger in dem Gewässer entdeckt hatten, der nur mehr etwa einen halben Meter herausragte, alarmierten sie die Feuerwehr, die eine Suchaktion startete.

Rettungshunde zeigten schließlich an, dass sich der Mann noch in der Maschine befand. Von dort wurde die Leiche des Verunglückten, der drei Kinder und eine Frau hinterlässt, am späten Vormittag von Feuerwehrtauchern geborgen. Der Mann hatte sich nicht mehr befreien können und war im Schock einem Herzstillstand erlegen.

Beim Schneeräumen Traktor versenkt
Am Dienstag versenkte ein Landwirt im niederösterreichischen Türnitz seinen Traktor beim Schneeräumen. Das Eis eines Badeteiches hatte unter der Last des Vehikels nachgegeben. Der Lenker konnte sich gerade noch vor dem eisigen Nass auf das Dach retten.

Bei minus 12 Grad Außentemperatur schrillten wenig später bei der Freiwilligen Feuerwehr Türnitz die Alarmglocken. Der Landwirt hatte es noch geschafft, selbst einen Notruf abzusetzen. Als die Einsatzkräfte am Teich ankamen, war der Unglückslenker bereits ans sichere Ufer gelangt. Der Traktor war jedoch bis zum Lenkrad im Teich versunken und rundum von Eis eingeschlossen.

Sichere Passage mit Leitern geschaffen
Sofort machten sich die Florianis an die Bergung des Traktors:
Einsatzfahrzeuge leuchteten das Areal aus. Dann wurde mittels Leitern ein sicherer Zugang zum Traktor gelegt. Nun konnte die Mannschaft das halb gesunkene Fahrzeug mit Seilen und Gurten sichern.

Daraufhin wurde mit einer Motorsäge eine Schneise ins Eis geschnitten. Bei der Bergung kam schließlich eine 13-Tonnen-Seilwinde zum Einsatz, mittels derer der Traktor ans Ufer gezogen wurde. Nach rund Zwei Stunden war die Bergung beendet.

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