110 Millionen Euro
Nach Unwettern: Zivilschutz bekommt Finanzspritze
110 Millionen Euro werden binnen fünf Jahren vom Bund in Katastrophenhelfer investiert: „Der Kampf gegen Extrem-Naturereignisse braucht gute Finanzierung“, so Innenminister Gerhard Karner.
Reißende Flüsse und Bäche, abbrechende Hänge oder auch schwere Hagelinfernos sorgten in den vergangenen Wochen und Monaten für großen Schaden und regelrechtes Entsetzen in der Bevölkerung. Im Fall von Unwettern, Katastrophen und Extremereignissen war aber speziell das professionelle Zusammenspiel von Einsatzkräften, Rettungsorganisationen und Zivilschutz der große Lichtblick in dunkelsten Stunden ...
Beste Ausrüstung leistet in solchen Fällen einen elementaren Beitrag zur Bewältigung solcher Situationen, doch das kostet natürlich viel Geld. Was für die kleine Gemeinde oder Organisation nicht zu stemmen ist, soll nun aber aus Mitteln des Bundes angeschafft werden: Der Ministerrat schnürte gestern dafür auch ein eigenes Paket, um auch die Rettungsorganisationen bei Investitionen zu unterstützen. Insgesamt werden 110 Millionen bzw. bis Ende 2028 je 22 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung gestellt:
- 18 Millionen Euro für Rettungsorganisationen in den Ländern für Investitionen in Einsatzfahrzeuge, Einsatzmittel und auch Ausrüstung.
- Zwei Millionen Euro an die bundesweit agierenden Dachverbände der Rettungsorganisationen zur Stärkung der bundesländergreifenden Zusammenarbeit.
- Zwei Millionen Euro zur Stärkung des Zivilschutzes und Eigenvorsorge.
Obwohl so manche Entscheidungen auf Bundesebene nur schleppend getroffen werden, sind sich also beim Katastrophenschutz alle einig. Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) betont: „In Katastrophenfällen sind zwei Dinge entscheidend: Der koordinierte Einsatz von professionellen und freiwilligen Helfern. Und eben die bestmögliche Ausrüstung, um in kurzer Zeit helfen zu können.“






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