Anschlag in Pakistan

Arbeiter am Weg zu Armeestützpunkt getötet

Ausland
20.08.2023 10:55
Porträt von krone.at
Von krone.at

Bei einem Autobombenanschlag im Nordwesten Pakistans sind elf Menschen getötet worden. Bei den Toten handelt es sich um Arbeiter, die auf dem Weg zu einem in Bau befindlichen Armeestützpunkte waren.

Ein an ihrem Fahrzeug befestigter Sprengsatz sei detoniert, erklärte ein für den im Grenzgebiet zu Afghanistan gelegenen Bezirk Nord-Waziristan zuständiger Regierungsbeamter. Der geschäftsführende Premierminister Anwaar-ul-Haq Kakar verurteilte den „sinnlosen Gewaltakt aufs Schärfste“. Es sei „erschütternd“, von dem „Terroranschlag“ zu erfahren, der „elf unschuldige Arbeiter das Leben gekostet“ habe, schrieb er im früher als Twitter bekannten Onlinedienst X.

Zunahme der Zahl islamisch motivierter Anschläge
Seit der Machtübernahme der Taliban im benachbarten Afghanistan haben auch in Pakistan mutmaßlich islamistisch motivierte Angriffe und Anschläge wieder stark zugenommen. Die Angriffe der pakistanischen Taliban-Gruppe Tehreek-e-Taliban Pakistan (TTP) richteten sich zuletzt hauptsächlich gegen Polizisten und andere Sicherheitskräfte. Im Jänner hatte sich ein Attentäter mit Verbindungen zu den pakistanischen Taliban in einer Moschee auf einer Polizeistation in der nordwestlichen Stadt Peschawar in die Luft gesprengt und mehr als 80 Polizisten getötet.

Ende Juli wurden zudem bei einem Selbstmordanschlag bei einer Veranstaltung einer islamistischen Partei im Nordwesten Pakistans mehr als 40 Menschen getötet und mehr als hundert weitere verletzt. Der Anschlag in der Kleinstadt Khar in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa nahe der Grenze zu Afghanistan zielte auf eine Veranstaltung der islamistischen Partei Jamiat Ulema-e-Islam-F (JUI-F).

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