Das Segel-Duo Lara Vadlau und Lukas Mähr sicherte sich bei der Segel-WM in Den Haag ihr Ticket für die Olympischen Spiele 2024 in Paris. Vor knapp drei Jahren scheiterte der Vorarlberger noch knapp an der Qualifikation für Tokio 2020, nun ging sein großer Traum doch noch in Erfüllung.
Vor dreieinhalb Jahren verpassten Lukas Mähr und Partner David Bargehr die Qualifikation für die olympischen Spiele in Tokio. Ein bitteres Erlebnis, viele Jahre hatte das Segler-Duo aus Vorarlberg auf Japan hingearbeitet. „Danach waren große Zweifel da, riesige sogar“, erinnert sich Mähr. Doch der Bregenzer machte weiter.
Mit einer neuen Partnerin, denn die 470er werden nur noch im Mixed gesegelt. Sein langjähriger Freund Bargehr kam als Steuermann nicht mehr in Frage. Lara Vadlau - die kärntnerische Topseglerin kehrte nach fünf Jahren Pause zurück - entpuppte sich als eine perfekte Ergänzung. „Lara ist äußerst professionell. Und wir haben das gleiche absolute Ziel - wir wollen in Frankreich eine Medaille holen.“
Denn bei Olympia 2024 werden Mähr und Vadlau dabei sein. Zuletzt bei der Segel WM in Den Haag (Hol) landete das Duo auf Rang vier, fixierte damit den so wertvollen Quotenplatz. „Im Ziel hat es uns der Trainer zugerufen, da fiel ein riesiger Stein vom Herzen“, erzählt Mähr, „wir haben so viel reingesteckt, auf so viel verzichtet. Das ist nur möglich gewesen, weil David und ich es in den 15 Jahren auf dieses Level geschafft haben. Es war eine coole Mission - jetzt müssen wir in Marseille im richtigen Moment performen!“
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