Mit Hightech-Geräten rückten die Täter an – binnen Sekunden waren die Luxuswagen der Marken BMW und Audi geöffnet, gestohlen und auf direktem Weg nach Ungarn unterwegs, wo sie mit gefälschten Dokumenten zu Geld gemacht wurden.
Doch nach geschätzten 200 Coups in und rund um Wien sowie im Raum München mit einem Gesamtschaden von mindestens sechs Millionen Euro war Endstation. Videoaufzeichnungen - unter anderem vom letzten Coup (siehe Bilder) - überführten die Bande.
16 Verdächtige gefasst
Dank akribischer Ermittlungen der "SOKO Kfz" gingen nach teils wilden Verfolgungs-Szenen mittlerweile 16 Verdächtige der Bande in Österreich, Deutschland und Ungarn ins Netz. Einige von ihnen wurden auch bereits verurteilt: Wie Zoltan Gabor N. – er fasste am Montag am Landesgericht Wien fünfeinhalb Jahre unbedingte Haft aus.
Helmut Greiner vom Bundeskriminalamt: "Das war das Ergebnis der bestens funktionierenden, grenzüberschreitenden Zusammenarbeit." Doch die Schlacht gegen die "Ungarn Connection" ist noch nicht zu Ende: Mafia-Pate "Istvan" befindet sich weiter auf der Flucht.
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