"Es ist ein schönes Erlebnis, wenn man jemandem das Leben retten kann", so Cornelia Friessner. "Es war ein Zufall. Wir wollten gerade wegfahren und mein Hund war deshalb nicht angeleint. Plötzlich rannte er zu einer etwa 70 Meter entfernten Müllinsel und fing dort an zu bellen. Ich wusste, da ist etwas nicht in Ordnung."
"Hatte blutende Wunde am Kopf"
Friessner, die bereits seit 2004 bei der Österreichischen Rettungshundebrigade aktiv ist und mit ihrem dreijährigen Golden-Retriever-Rüden schon einige Einsätze miterlebt hatte, hielt sofort Nachschau. "Zwischen den Mülltonnen lag ein älterer Mann. Er war bewusstlos, nicht mehr ansprechbar und hatte eine blutende Wunde am Kopf. Er dürfte gestürzt sein."
"Toll zu sehen, wie er seinen Job richtig macht"
Die Feldkirchnerin leistete Erste Hilfe und alarmierte die Einsatzkräfte. Mit der Rettung wurde der Mann in das UKH Klagenfurt transportiert. Friessner: "Ich habe meinen Hund zwei Jahre ausgebildet und es ist toll, zu sehen, wie er seinen Job richtig macht. Für mich ist Unique mein Einzelstück." Ohne Uniques Spürnase wäre der Mann bei diesen frostigen Temperaturen wohl erfroren.
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