Der Brand war laut Polizei im vierten Stock des Wohnhauses in der Sonnleithnergasse ausgebrochen. Die Einsatzkräfte löschten die Flammen und brachten vier Bewohner mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus. Das Feuer hatte seinen Ursprung im Schlafzimmer einer Wohnung, dort fanden die Einsatzkräfte auch den Toten.
Verwirrte Ehefrau im Spital festgenommen
Zum Hergang der Bluttat sind wenige Details bekannt. Das Opfer, ein Frühpensionist und gebürtiger Kärntner, lag mit einem abgetrennten Unterschenkel sowie Verletzungen an Kopf und Hals in seinem Bett. Am zweiten Bein wurden ebenfalls Spuren gefunden, die darauf hindeuten, dass versucht wurde, auch dieses abzutrennen.
Die verdächtige Ehefrau wurde rund zwei Stunden nach dem Löscheinsatz spärlich bekleidet und in völlig verwirrtem Zustand von einem Autofahrer im Bezirk Simmering aufgelesen. Der Mann brachte die arbeitslose Ghanaerin in ein Krankenhaus, wo sie schließlich festgenommen wurde.
"Ganz normaler Familienalltag"
Die 36-Jährige gab in ersten Einvernahmen an, dass sie und ihr Mann am Montag ganz normalen Tätigkeiten nachgegangen seien. So sah das Paar fern und machte sich etwas zu essen. "Es war offenbar ein ganz normaler Familienalltag", hieß es seitens der Ermittler. Zu den fraglichen Stunden machte die Verdächtige keinerlei Angaben.
Das Paar war aber bereits polizeibekannt: Der Polizei zufolge rückten mehrfach Beamte aus, um Streitereien zu schlichten. Einmal sei er handgreiflich geworden, dann wieder sie - bei den Auseinandersetzungen ging es oft um Kleinigkeiten.
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