05.01.2012 11:00 |

Schocks und Schläge

"The Old Republic" macht Quälen einer Frau zum Sport

Was passieren kann, wenn Spieleentwickler einer Fantasiewelt möglichst treu bleiben wollen, zeigt derzeit das Online-Multiplayerspiel "Star Wars: The Old Republic". Denn wer einen Sith-Krieger als Charakter gewählt hat, dem steht im Spielverlauf die weibliche Außerirdische Vette zur Seite - als Sklavin, die misshandelt werden kann. Daraus ist mittlerweile ein regelrechter Sport geworden.

"Star Wars: The Old Republic" hat sich seit dem Start Ende Dezember zum veritablen Hit entwickelt, über eine Million Fans der Sternenkrieg-Saga tummeln sich als Jedi, Sith, Schmuggler, Kopfgeldjäger und mehr.

Bereits nach wenigen Spielstunden erhält jeder Gamer einen computergesteuerten Begleiter - je nach gewählter Klasse gibt's neben Droiden zahlreiche Außerirdische. Sith-Krieger werden widerwillig von der Twi'lek Vette unterstützt, einer Sklavin mit Schockhalsband.

Elektroschocks und Schläge
Wer möchte, kann sich mit ihr gutstellen und sie dementsprechend freundlich behandeln. Doch ganz in der Tradition der finsteren Sith hat der Spieler auch die Möglichkeit, Vette in den zahlreichen Dialogen zu quälen: Elektroschocks zu versetzen ist ebenso möglich wie Vette zu schlagen. In einem Fall kann sie zudem gezwungen werden, beim Sex des Charakters mit der Frau eines getöteten Feindes zuzusehen, heißt es auf "Kotaku".

Wettbewerb um möglichst schlechte Behandlung
Dem Bericht zufolge ist unter den Spielern bereits ein regelrechter Wettbewerb ausgebrochen, wer Vette schlechter behandelt und in ihrem Ansehen am meisten gesunken ist. Im Chat rühmen sich Spieler demnach massenhaft mit ihren virtuellen Untaten. Auch auf YouTube sind zahlreiche Videos zum Thema zu finden - zum Beispiel mit der klingenden Beschreibung "Shocking Vette is fun" - also: "Vette Elektroschocks zu versetzen, macht Spaß"...

Den ausführlichen krone.at-Test zu "Star Wars: The Old Republic" gibt's kommende Woche.

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