Junge Krähen haben Steine auf das Glasdach des renovierten Parlaments in Wien geworfen und dabei die Kuppel beschädigt. Damit nun weitere Schäden vermieden werden, hat die Parlamentsdirektion einen Vogelforscher engagiert.
Laut dem Ornithologen handelt es sich um ein „artentypisches Verhalten von Jungkrähen“. Er hat die Vögel über dem renovierten Parlament unentgeltlich beobachtet und bemerkt, dass bereits vier Glaspaneele Risse haben. Krähen hatten kleine Steine darauf hinabfallen lassen.
Nachdem er vom Krähenproblem erfahren hatte, hat sich der Forscher beim Bürgerinnen- und Bürgerservice des Parlaments gemeldet und angeboten, sich die Situation anzusehen. Seine wesentliche Schlussfolgerung: Es sei zu erwarten, dass die verspielten Krähen ihr Verhalten fortsetzen. Ihre kognitiven Fähigkeiten sind in vielen Aspekten vergleichbar mit Primaten oder anderen Säugetieren. Sie können beispielsweise ausgeklügelte Werkzeuge basteln.
Netz könnte jetzt folgen
Die Parlamentsdirektion will diese Erkenntnisse nun in ihre Überlegungen einbeziehen. Denkbar ist etwa, dass ein Netz über die Kuppel gespannt wird, um die verspielten Krähen von weiteren Steinwürfen abzuhalten. Das Hohe Haus ist zwischen 31. Juli und 5. August für Wartungsarbeiten geschlossen. Dabei sollen auch einzelne Paneele im Glasdach erneuert werden.








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