Vor allem Frauen aus anderen Ländern wollen in Salzburg Pflegerin sein. Sie sehen Pflege noch als Traumberuf. Warum Experten eine eigene Anlaufstelle für sie fordern.
Sie verwirklichen ihren Traum und werden Pflegerin. Dabei nehmen sie alle möglichen Hürden in Kauf“, sagt Agnes Schmatzberger. Als Leiterin des Diakonie-Projekts „Zukunft Pflege“ erlebt sie viele Frauen und auch einige Männer, die den Pflegeberuf für einen traumhaften Beruf halten.
Das sei er zwar auch für unzählige Österreicher, sagt eine Seniorenheimleiterin aus dem Flachgau. Doch die Pflegekrise und Berichte darüber schreckten mögliche Neueinsteiger zunehmend ab.
Derzeit ist der Andrang besonders groß
Agnes Schmatzberger erlebt derzeit einen besonders großen Andrang von Migranten und Geflüchteten, die in Salzburg Pflegekräfte werden wollen. Sie sagt: „Im Moment rennen sie uns die Bude ein.“
Projekt bereitet Migranten auf Ausbildung vor
Das Projekt unterstützt jedes Jahr rund 60 von ihnen mit Beratung, Deutschkursen und Vorbereitung - bis sie in konkrete Pflegeausbildungen einsteigen können. Schmatzbergers Team hilft auch Migranten, die schon eine Pflegeausbildung in ihrer Heimat gemacht haben.
Ein großes Problem ist dabei: Beratung bezüglich der Anerkennung ihrer Zeugnisse (Nostrifizierung) bekommen Interessierte im Bundesland kaum. Neben dem Salzburger Diakonie-Geschäftsführer Michael König fordert auch die neue Salzburger SPÖ-Sozialstadträtin Andrea Brandner für die Nostrifizierung dringend eine zentrale Anlaufstelle.









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