Vollbrand! Ein Heustadel in Pöndorf ging in der Nacht auf Montag vollständig in Flammen auf. Beim Großeinsatz wurde ein Feuerwehrmann verletzt. Mehrere Tiere verendeten im Feuer.
Quasi minütlich erhöhte sich Sonntagabend wie berichtet die Alarmstufe. Ein Heustadel in Pöndorf im Bezirk Vöcklabruck stand nach kurzer Zeit in Vollbrand. 15 Feuerwehren rückten aus. Unter ihnen die FF Pöndorf. Kommandant Thomas Ramsauer berichtet der „Krone“ Montagvormittag von den Schwierigkeiten des nächtlichen Großeinsatzes: „In der Nähe ist ein Bach, den haben wir leergepumpt. Dann haben wir auf Hydrantenbetrieb umgestellt.“
Unternehmer half bei Einsatz aus
Als auch dieser ausgefallen ist, half ein Spediteur mit seinen eigentlich für den Milchtransport gedachten Tankwägen aus. Die Fahrzeuge transportierten das Wasser für die Löscharbeiten. So konnten die Einsatzkräfte verhindern, dass die Flammen auf das angrenzende Wohnhaus überschlagen.
Mehrere Tiere bei Brand verendet
Tragisch: Zum Zeitpunkt des Feuers befanden sich noch Tiere im Heustadel. „Ich gehe davon aus, dass rund 30 Tiere verendet sind“, sagt Kommandant Ramsauer. Etwa 50 Rinder und Kälber dürften es aber rechtzeitig aus dem Stall geschafft haben, sie konnten sich mithilfe des Landwirtes in Sicherheit bringen.
Bei der Rettungsaktion wurde ein Feuerwehrmann verletzt: Eine Kuh stieg einem Florianijünger auf den Fuß. „Das schmerzt“, berichtet Ramsauer über seinen Kollegen, der zum Glück nicht all zu schwer verletzt sein dürfte.
Brandherde unter Kontrolle
Montagvormittag loderten immer noch vereinzelt Brandherde auf. „Sie sind aber unter Kontrolle“, so der Feuerwehrkommandant. Das größte Problem am zweiten Tag des Einsatzes sei es, das Heu aus dem Gebäude nach draußen zu transportieren. Derzeit liegt es unter dem eingestürzten Blechdach begraben. „Wenn Sauerstoff dazu kommt, fängt es sicher wieder zu brennen an.“
In derselben Nacht mussten Einsatzkräfte auch zu einem zweiten Großbrand ausrücken: In Andrichsfurt ging ebenfalls ein Nebengebäude einer Landwirtschaft in Flammen auf - wir berichteten.
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