Beim Neutor

Weiter warten auf eine echte Verkehrslösung

Salzburg
21.06.2023 08:00

Zwischen dem Neutor und dem Haus der Natur soll eine Begegnungszone entstehen. Die Grobplanung steht einmal.

Der westliche Altstadtteil zwischen Neutor und Haus der Natur soll endgültig zur Begegnungszone umgestaltet werden. Die groben Planungen nach einem Bürgerbeteiligungsprozess sind abgeschlossen. Dabei ist nur klar: Fahrbahnen und Gehsteige sollen höhentechnisch angeglichen werden, Plätze grüner werden und die Ampel am Karajan-Platz verschwinden. Die Detailplanung wird erst in den kommenden Monaten stattfinden, ein Baubeginn nicht vor dem Jahr 2025 sein.

Bereits Begegnungszone: Die Griesgasse in der Altstadt. (Bild: Tröster Andreas)
Bereits Begegnungszone: Die Griesgasse in der Altstadt.

Eine Innenstadt-Begegnungszone kennen die Salzburger bereits aus der Gries-Gasse. Dort herrscht allerdings Fahrverbot für den Individualverkehr. Echtes Flanier-Flair kommt dort aber auch nicht auf, weil Busse und Taxis beinahe im Minutentakt durch die Gasse brausen.

In einer Begegnungszone sind alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt. Fußgänger haben also die gleichen Rechte wie Radfahrer oder Autos. Das Tempo ist auf maximal 20 km/h beschränkt, was für die nötige Sicherheit sorgen soll.

Der erste Schritt zur Sperre des Neutors?
Ein interessanter Aspekt ist allerdings die geplante Entfernung der Ampel mit gleichzeitiger Verlegung der Bushaltestelle am Herbert-von-Karajan-Platz. Da wird gemunkelt, ob es sich schon um die Vorbereitungen für die komplette Sperre des Neutors für den Autoverkehr handelt. Gesperrt wird das Nadelöhr nämlich sowieso. Denn für den Ausbau des Festspielhauses soll ein Zufahrtstunnel in den Berg genau im Neutor entstehen. Für die Errichtung ist die Sperre nötig. Die Anzeichen auf eine dauerhafte Sperrung verdichten sich somit.

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