Aus Übermut

Zug zu langsam - 18-Jähriger beim "Schieben" verletzt

Vorarlberg
26.11.2011 12:31
Übermut hat einem 18-jährigen Vorarlberger am Samstagmorgen bei einem Bahnunfall schwere Fußverletzungen eingebrockt. Als er einen seiner Meinung nach zu langsam fahrenden Zug mit bloßer Körperkraft "anschieben" wollte, rutschte er aus, geriet auf die Gleise und wurde von einem Rad erfasst. Ob Alkohol im Spiel war, wurde laut Polizeiinspektion Bludenz "nicht ausgetestet".

Laut Polizeibericht war der 18-Jährige aus Braz im Bezirk Bludenz um 5.30 Uhr gemeinsam mit mehreren Freunden in einem Taxi auf der L97 in Richtung Innerbraz unterwegs. Beim Bahnübergang in Außerbraz musste der Taxilenker vor dem geschlossenen Schranken anhalten, weil ein Zug mit geringer Geschwindigkeit vorbeifuhr.

Arlbergbahnstrecke musste gesperrt werden
Dem jungen Mann dauerte das wohl zu lange, er stieg aus dem Taxi, schlüpfte unter dem Schranken durch und wollte den langsam fahrenden Zug "anschieben". Dabei rutschte er aus, geriet mit den Füßen in die Geleise und wurde von einem Rad des Zuges erfasst. Die Arlbergbahnstrecke musste bis 6.20 Uhr für den Zugsverkehr gesperrt werden.

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