Folge der Flut

In Thailands Tourismusorten wird Nahrung knapp

Ausland
09.11.2011 15:16
Wegen des seit Wochen anhaltenden Hochwassers in Thailand drohen neben der Millionenmetropole Bangkok nun auch Touristengebiete in Mitleidenschaft gezogen zu werden. Während die Einwohner der Hauptstadt mit den Überschwemmungen zu kämpfen haben, leiden die Bewohner einiger Ferienorte unter Lieferengpässen bei Lebensmitteln.

Die wachsende Isolation der Stadt stört die Lieferketten landesweit. Seit Wochen ist Mineralwasser in den Supermärkten knapp, neuerdings auch Bier. Um ihre Regale zu füllen, importieren Einzelhändler im Urlauberparadies Phuket, rund 700 Kilometer südlich von Bangkok, Waren aus Malaysia und anderen benachbarten Ländern.

Die britische Supermarktkette Tesco hat bereits drei Millionen Liter Wasser und acht Millionen Nudelpakete vom Schwesterunternehmen in Malaysia bekommen, berichtete die Zeitung "Phuket News". Auch für Dosenfisch, Eier und H-Milch greift die Kette bereits auf ihre weltweiten Lieferanten zurück.

Andere Händler auf Phuket rationieren. "Wir haben noch immer nicht genug Eier, um die Nachfrage zu decken. Also teilen wir jedem drei Pakete mit je 30 Eiern zu", sagte der Manager der thailändischen Supermarktkette Big C.

Probleme in Bangkok haben Auswirkungen aufs ganze Land
Bangkok ist ein Verkehrsknotenpunkt Thailands. Durch die Überschwemmungen ist es allerdings schwierig, das Versorgungsnetz aufrecht zu erhalten.

Thailand kämpft nun seit Monaten mit den schwersten Überschwemmungen der letzten 50 Jahre. Besonders für Bangkok werden die Wassermassen immer bedrohlicher. Erst am Mittwoch hat sich die Flut erneut ausgebreitet und eine Autobahn sowie eine Schnellstraße unter Wasser gesetzt. Die Zahl der Hochwasser-Toten stieg unterdessen am Mittwoch auf 529.

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