Feilschen um Posten
Papandreou zurückgetreten - Nachfolge ungewiss
Die neue Regierung soll von den Sozialisten und den Konservativen unterstützt werden. In einer Fernsehansprache sagte Papandreou, Griechenland werde eine Regierung der nationalen Einheit erhalten. "Wir tun unsere Kräfte zusammen, damit wir in der Euro-Zone bleiben können." Papandreou bezeichnete die Einigung mit den Konservativen als ein "historisches Übereinkommen".
Nun weitere Premier-Kandidaten
Als aussichtsreichster Kandidat für die Papandreou-Nachfolge hatte lange Zeit der frühere EZB-Vizepräsident Lucas Papademos gegolten. Doch "die Papademos-Kandidatur ist auf Probleme gestoßen, die mit beiden Parteien zu tun haben", hatte ein Verhandler der Sozialisten am Mittwochmorgen erklärt. Die Parteien würden nun andere Möglichkeiten ausloten.
Wie die Athener Zeitung "To Vima" berichtete, wollen die Sozialisten, darunter auch Papandreou, möglicherweise Parlamentspräsident Filippos Petsalnikos als neuen Premier vorschlagen. Dagegen hätten aber Politiker aus den eigenen Reihen Einsprüche erhoben, berichtete das staatliche Fernsehen.
Auch Petsalnikos' Vorgänger im Amt, Apostolos Kaklamanis, wurde als ein Kandidat genannt, ebenso wie der Chef der griechischen Privatisierungsbehörde, Ioannis Koukiadis. Schließlich könnte auch noch der Präsident des Europäischen Gerichtshofs, Vassilios Skouris, zum Zug kommen.




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