Gleich nach der Sonntagsmesse hatte sich der Dieb in die Kapelle des Landeskrankenhauses Feldkirch geschlichen, um mit einem Draht das soeben gespendete Papiergeld aus dem Opferstock zu fischen.
Eine 63-jährige Ordensschwester, die im Gotteshaus für Ordnung sorgen wollte, überraschte ihn dabei. Was er denn vorhabe, fragte die Nonne den 60 bis 70 Jahre alten Mann. "Gar nix", antwortete der Langfinger in breitem Vorarlberger Dialekt, um sogleich die Faust zu ballen, weit auszuholen und der Schwester voll gegen die Brust zu schlagen.
"Sie wurde zu Boden geschleudert und verletzte sich beim Sturz schwer", so ein Polizist. Während die Nonne um Hilfe rief, machte sich der 1,85 Meter große, etwas mollige Täter – er hatte graues schulterlanges Haar und trug einen zehn Zentimeter langen weißen Vollbart – aus dem Staub. Die Exekutive ermittelt wegen räuberischen Diebstahls.










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