Die Ferrarischule Innsbruck räumte beim Junior Landeswettbewerb ab. Nicht nur die Plätze eins bis drei konnten sich die Jugendlichen sichern. Auch in der Sonderkategorie überzeugten sie.
Dass sie ein Herz für Nachhaltigkeit haben, bewiesen Tirols Schülerinnen und Schüler. Im Zuge der Junior-Programme von „Junior Achievement Austria“, das von der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft und der WK Tirol getragen wird, schnupperten sie Unternehmerluft und durften ihre Geschäftsideen umsetzen. Acht sogenannte „Junior Companies“ präsentierten beim Junior Landeswettbewerb im Festsaal der WK die Ergebnisse.
Aus altem Brot leckere Chips gemacht
Auf dem ersten Platz landeten 13 Schülerinnen und Schüler der Ferrarischule Innsbruck. Ihnen war es ein Anliegen, die steigende Zahl an weggeworfenem Brot zu reduzieren. Unterstützt wurde das Projekt „Scherzl mit Herzl“ von drei Bäckereien. Diese belieferten die Klasse mit nicht verkauftem alten Brot. Daraus machten die Jugendlichen Brotchips in drei verschiedenen Sorten.
Perfektes Pesto aus nicht perfekten Lebensmitteln und Taschen aus Segel
Die Plätze zwei und drei gingen ebenfalls an die Ferrarischule. Mit „Sorp(r)esto“ haben die Unternehmer von morgen den Kunden vermittelt, dass auch mit nicht perfekten Lebensmitteln die perfekten Pestos entstehen können. Die Zutaten kamen von regionalen Bauernhöfen. Mit „BoatBag“ wiederum werden gebrauchte Segel von Tiroler Booten recycelt, um einzigartige Taschen herzustellen.
Kampf den KO-Tropfen
Auch in der Sonderkategorie Nachhaltigkeit konnte die Ferrarischule punkten. Unter dem Namen „No[KO]Drop“ entwickelten die Schülerinnen einen Glasschutz, der in ein selbst genähtes Haargummi integriert ist. Die wasserfeste und leicht greifbare Abdeckung schützt ein Glas oder einen Becher vor K.O.-Tropfen.
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