Ein Linzer Schuldirektor hatte sich an Öffentlichkeit gewandt, weil Stadt Linz ihn im Regen stehen ließ. Dann meldete sich eine „Krone“-Lesering, spendete das Geld für die Software-Lizenzen. Der Grund ist berührend.
„Ich darf Sie darüber informieren, dass Ihr Artikel über unser Lizenzproblem neben den positiven Rückmeldungen zahlreicher Kolleginnen und Kollegen auch eine private Initiative angestoßen hat, die mich noch immer sprachlos macht: Eine Dame hat am letzten Montag mit mir Kontakt aufgenommen und ihre Bereitschaft bekundet, die Kosten für die Lizenzen zu übernehmen. Mittlerweile wurden auch 1400 Euro von ihr überwiesen“ – mit diesen Worten bedankte sich Christian Bauer, Direktor der Polytechnischen Schule (PTS) Linz-Urfahr für unseren „Krone“-Artikel über die mangelnde Unterstützung seiner Schule durch die Stadt Linz, der nun eine unerwartete Wendung brachte.
Investition in die Zukunft
Eine ältere Dame aus dem Bezirk Steyr-Land meldete sich zu Wochenbeginn telefonisch bei dem Schulleiter und eröffnete ihm, dass sie die benötigten 1400 Euro für Lizenzen des Microsoft Office-Pakets überweisen würde. Sie sei selbst zweimal in ihrem Leben zum Flüchtlingskind geworden, nämlich 1945 und 1948, und wisse, wie wichtig die Förderung und Unterstützung von Migrantenkindern sei. Sie würden dringend in Wirtschaft und Pflege gebraucht, ihre Ausbildung sei eine wichtige Investition in die Zukunft. Danke!
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