Von der riesigen Suchaktion nach ihm dürfte der 30-Jährige überhaupt nichts mitbekommen haben. Zurück in der Heimat, erklärte der Student jetzt einer engen Vertrauten seiner Familie, warum er sich so lange nicht gemeldet hatte. "Elmar war mit dem Bus unterwegs. Auf dem Weg von Bolivien in Richtung Amazonas-Gebiet geriet er in eine Blockade. Die Ureinwohner ließen im Dschungel niemanden passieren. Dabei sind auch Schüsse gefallen", schilderte die Freundin.
Bei der Blockade dürfte es sich um einen riesigen Protest gehandelt haben, bei der im September und Oktober gegen den Bau einer 300 Kilometer langen Straße durch das Naturschutzgebiet protestiert wurde.
"Auch im brasilianischen Hotel gab es kein Internet"
Der Student hätte sich selber in den umliegenden Dörfern mit Essen versorgt und für die Dauer der Proteste keinen Zugang zu Internet oder einem Telefon gehabt. "Auch im brasilianischen Hotel, in dem Elmar später logiert hatte, gab es kein Internet", so die Frau weiter.
Der Student, der von der Reise angeschlagen war, sei indes wieder auf dem Weg der Besserung. Seine Eltern, ein Villacher Ärzteehepaar, das in Südamerika verzweifelt nach ihm gesucht hatte, trifft am Dienstag wieder in Villach ein.









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