Qualifizierte Pädagogen zeigen kaum Interesse an Kindergarten-Jobs. Ruf nach besserer Bezahlung wird laut. Und bei der Stadttankstelle sind sich die Klagenfurter Parteien uneinig.
Ein akuter Personalengpass droht im Rathaus bei Sozialarbeitern in der Abteilung Jugend und Familie sowie beim Fachpersonal im Kindergartenbereich. Die SP weist seit Jahren darauf hin, jetzt laden Stadtvize Philipp Liesnig und die zuständige Referentin Corinna Smrecnik zu einem runden Tisch ein. Smrecnik: „Das Gehaltsschema für die Bediensteten der Stadt ist im Vergleich zum Land absolut unattraktiv, wir brauchen dringend eine Besoldungsreform. Die Überstunden sammeln sich nur so an.“
Sanieren oder zusperren?
Auch die Stadttankstelle beschäftigt seit Tagen den Magistrat. Deren Sanierung soll - wie berichtet - 1,5 Millionen Euro kosten. VP, Neos und Grüne wollen die Anlage zusperren. „Die Stadt ist knapp bei Kasse und muss dort noch dazu zahlen“, meint Philipp Smole (Grüne). Das Team Kärnten und die FP sind für die Erhaltung. „Sie sorgt für niedrigere Preise. Im Gailtal ist die Landestankstelle zugesperrt worden, seither ist der Spritpreis dort dauerhaft höher als in Klagenfurt“, so Andreas Skorianz (FP).
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