Raue Sitten herrschen zuweilen im Straßenverkehr. Sonntagnachmittag wurde das in der Innsbrucker Innenstadt einmal mehr offenkundig. Nach einem Zusammenstoß mit einem Pkw brannten bei einem Radfahrer (32) offenbar die Sicherungen durch - und plötzlich flog sein Rad durch die Luft.
Kurz vor 17 Uhr kam es an der Kreuzung Südtiroler Platz/Salurnerstraße zu dem Unfall. Beteiligt war eine 63-jährige Autofahrerin und der 32-jährige Radfahrer. Letzterer wurde leicht verletzt. Warum es zu der Kollision zwischen Pkw und Fahrrad kam, ist vorerst noch nicht restlos geklärt. Was hingegen bereits aktenkundig ist, ist die Reaktion des Radfahrers.
Rad Richtung Pkw geworfen
„Dieser nahm nach dem Zusammenstoß sein Fahrrad als Wurfgegenstand und bewarf damit den unfallbeteiligten Pkw“, heißt es vonseiten der Innsbrucker Polizei. Die muss jetzt klären, welche Beschädigungen an dem Fahrzeug von der Kollision herrühren und welche vom absichtlich herbeigeführten Aufprall nach dem Unfall. Weitere Erhebungen laufen. Den Radfahrer könnte sein Ausraster teuer zu stehen kommen.
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