Motorradfahren und Gutes tun: Unter diesem Motto steht der „Fellows Ride“, der am 20. Mai zum ersten Mal in Graz stattfindet. Organisator Micha Krist erklärt, was die Maschinen und der Kampf gegen die „Volkskrankheit Depression“ gemeinsam haben.
Man hört die Erleichterung in Micha Krists Stimme schon, wenn er vom Motorradfahren nur erzählt. „Mein Kopf ist dann frei. Da bin ich im Moment, ich fühle mich leicht.“ Seine große Leidenschaft verbindet der Grazer jetzt mit dem guten Zweck: Er organisiert den ersten Grazer „Fellows Ride“. 2021 fand der in Deutschland zum ersten Mal statt, um Menschen mit Depression beizustehen und Spenden zu sammeln. 2022 gab es bereits vier Standorte, nun sind es 13.
Am 20. Mai treffen sich um 9.30 Uhr dutzende Maschinen und ihre Fahrer am Grazer Hauptplatz. „Das ist wirklich besonders cool und einmalig für alle Teilnehmer.“ Dann geht es gemeinsam zum Stubenbergsee, wo man eine entspannte Mittagspause verbringt, und dann weiter nach Bad Gleichenberg. „Das ist eine Region, die auch für das Thema Gesundheit steht, und von der Landschaft her ein Traum ist“, erklärt Krist die Wahl der Strecke.
Weg mit den Tabus
Einerseits will Krist offen über Depression und andere psychische Krankheiten sprechen - weg mit den Tabus, bei Männern und bei Frauen. „Die Betroffenen sollen die Scheu ablegen.“ Andererseits werden Spenden gesammelt. „Sie gehen an den Selbsthilfe-Verein Achterbahn“, sagt Krist. Jeder Teilnehmer wird um 15 Euro Spende gebeten.
Mit etwa 100 Teilnehmern wird gerechnet, die Fahrt findet bei leichtem Regen statt, aber nicht bei Gewitter.
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