Nach einem dreisten Coup im Tiroler Unterland hat die Polizei nun zwei junge Tatverdächtige geschnappt. Zwei 14-jährige Burschen sollen vor gut einer Woche einen schlafenden Obdachlosen im Bahnhofsgebäude ausgeraubt und mit der Beute Zigaretten gekauft haben.
Zu der Tat kam es am 3. Mai gegen 23.30 Uhr. Der Obdachlose hatte sich im Wörgler Bahnhof auf eine Bank gelegt, um im Warmen zu schlafen. Das dürften die beiden jungen Österreicher ungeniert ausgenutzt haben: Sie sollen sich an den Schlafenden herangeschlichen und sich an dessen Geldbörse zu schaffen gemacht haben. „Sie nahmen die Geldtasche zuerst mit, dann nahmen sie daraus einen zweistelligen Bargeldbetrag und eine Bankomatkarte. Anschließend legten sie das Portemonnaie wieder zurück“, schilderte eine Beamtin der Polizeiinspektion Wörgl auf „Krone“-Nachfrage.
Mit der geklauten Bankomatkarte kauften die 14-Jährigen an einem Automaten Zigaretten, anschließend machten sie sich aus dem Staub. Dem obdachlosen Mann entstand durch den Raub laut den Ermittlern ein Schaden von ungefähr 90 Euro.
Junge Tatverdächtige bereits polizeibekannt
Die Polizei nahm in dem Fall die Ermittlungen auf und hatte etwas mehr als eine Woche später Erfolg: Eine Überwachungskamera am Bahnhof hatte die beiden Jugendlichen bei ihrer Tat gefilmt, wodurch sie am Freitagvormittag schließlich ausgeforscht werden konnten. Bei den Verdächtigen handelt es sich um bereits amtsbekannte Jugendliche. Sie wurden bislang noch nicht mit den Tatvorwürfen konfrontiert. Auf die beiden Einheimischen kommt nun eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft zu.








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