Für Rätselraten sorgte am Donnerstag eine schäumende Flüssigkeit, die im Zuge von Aushubarbeiten im Tiroler Absam (Bezirk Innsbruck-Land) ins Erdreich gelangt war. Ein Baggerfahrer hatte versehentlich eine Leitung beschädigt, woraufhin der Schaum austrat. Mehrere Umweltexperten rückten an.
Zum Zwischenfall war es gegen 13.45 Uhr gekommen. Ein 22-jähriger Einheimischer war in Absam mit einem Bagger mit Aushubarbeiten beschäftigt, als er laut Polizei versehentlich die Leitung einer Erdwärmepumpe beschädigte.
Schaum mit Baggerschaufel abgefangen
„Daraufhin trat eine zunächst unbekannte, schäumende Flüssigkeit aus, die im Erdreich versickerte“, heißt es vonseiten der Polizei. Und weiter: „Der 22-Jährige versuchte noch, die austretende Flüssigkeit mithilfe der Baggerschaufel aufzufangen, um so ein weiteres Versickern verhindern zu können.“
Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Menschen, Tiere oder die Umwelt.
Die Ermittler
Experten gaben Entwarnung
Die Feuerwehr wurde verständigt. Auch die Rettung, Polizei und Experten vom Baubezirksamt und der Bezirkshauptmannschaft rückten an. „Die nachfolgenden Erhebungen ergaben, dass es sich bei der in lediglich geringer Menge ausgetretenen Flüssigkeit um eine mäßig gefährliche handelte, weshalb zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Menschen, Tiere oder die Umwelt bestand“, so die Ermittler. Weitere Untersuchungen laufen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.