Genesen von seiner schweren Wirbelverletzung mit mehreren Brüchen will Autorennfahrer Lucas Auer in der DTM wieder um den Titel kämpfen. Der 28-jährige Tiroler war im Jänner im Training für den 24-Stunden-Klassiker in Daytona mit seinem Mercedes-AMG GT3 verunfallt, nach einer langen Reha will Auer in zwei Wochen beim Saisonstart des Deutschen Tourenwagen-Masters in Oschersleben nun ganz vorne mitfahren.
„Ich erwarte, dass ich voll konkurrenzfähig sein werde“, sagte Auer. In der vergangenen Saison musste sich der Mercedes-Pilot in der Gesamtwertung nur dem Südafrikaner Sheldon van der Linde geschlagen geben. „Ich muss schauen, wie konstant ich fahre und wie gut alles verläuft. Natürlich ist es das Ziel, ein paar Rennsiege einzufahren und am Ende des Tages um die Meisterschaft zu kämpfen“, betonte Auer.
Der erste Test verlief richtig gut. Ich hatte keine Schmerzen und direkt Vertrauen. Das ist das Wichtigste, dann ist alles wieder normal.
Lucas Auer
Er fühle keinen Druck, an seinem gesundheitlichen Zustand ließ er besonders mit Blick auf sein Test-Comeback vor knapp zwei Wochen in Hockenheim keine Zweifel.
Auf der Suche nach dem Limit
„Der erste Test verlief richtig gut. Ich hatte keine Schmerzen und direkt Vertrauen. Das ist das Wichtigste, dann ist alles wieder normal“, erklärte Auer. Zuvor hatte der Kufsteiner nach langen Trainingswochen auf dem Weg zurück eine eher unübliche Methode gewählt, um sich heranzutasten. „Ich habe zuerst in der Karthalle geschaut, wie mein Körper reagiert. Dann bin ich Schaltkart gefahren, was einem extremen Training gleichkommt.“ Deswegen sei er voll bereit gewesen und habe direkt wieder das Limit suchen können.
Die Leidenszeit sei auch lehrreich gewesen, „ich habe wirklich viel gelernt über mich und meinen Körper“, sagte der Neffe von Formel-1-Legende Gerhard Berger. Die DTM fährt nun unter der Schirmherrschaft des deutschen Verkehrsclubs ADAC, der frühere Boss Berger hatte sich nach dem Ende der vergangenen Saison zurückgezogen. „Gerhard hat einen unglaublichen Job gemacht“, sagte Auer, der ADAC könne und werde das ebenfalls schaffen.








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