Ein Todesopfer
Sintflutartiger Regen stürzt ganz Rom ins Chaos
Nach den stundenlangen Gewittern standen mehrere Viertel der Ewigen Stadt unter Wasser. Dutzende Autos blieben hängen, einige Lenker mussten ihre Wagen über die Seitenfenster verlassen. Weder Taxis noch öffentliche Verkehrsmittel konnten im Stadtzentrum fahren. Einige Schulen mussten gesperrt werden. Vor dem Kolosseum bildete sich ein regelrechter See. In den nördlichen Stadtteilen wurden Dutzende Wohnungen überschwemmt, die Feuerwehr erhielt in wenigen Stunden über 5.000 Hilfsanrufe.
Mehr als 7.000 Blitze
"Es war wie ein Erdbeben", sagte der römische Bürgermeister Gianni Alemanno. Mehr als 7.000 Blitze seien in wenigen Stunden über Rom niedergegangen. Der Bürgermeister wies den Vorwurf zurück, dass sich die Gemeinde nicht auf die Niederschläge vorbereitet habe. "Es waren Gewitter, nicht sintflutartige Regenfälle vorgesehen", betonte Alemanno. Es bestehe vorerst keine Gefahr, dass der Fluss Tiber über die Ufer trete.
Weitere Regenfälle erwartet
Meteorologen erklärten, in einigen Stadtteilen seien in zwei Stunden 100 Milliliter Regen gefallen. Die heftigen Niederschläge seien eine Folge der ungewöhnlich hohen Temperaturen in den vergangenen Wochen. Bis Sonntag sei mit weiteren Niederschlägen zu rechnen, so die Wetterexperten.
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