Sie haben es wieder getan! 15 Aktivisten der Letzten Generation Österreich haben am Dienstag gegen 8 Uhr eine Abfahrt der Linzer Stadtautobahn blockiert.
Nichts ging mehr in Linz auf der Stadtautobahn in Richtung Zentrum. Klima-Kleber hatten kurz nach 8 Uhr die Abfahrt Wiener Straße blockiert. Fünf Demonstranten klebten sich später sogar auf der Fahrbahn und sorgten für noch mehr Chaos auf den Straßen.
„Sehe keine andere Lösung“
Die Klima-Aktivisten wollen mit ihren Aktionen Tempo 100 auf den heimischen Autobahnen erzwingen. Ihre Aktionen sind mittlerweile selbst bei Umweltschützern nicht mehr unumstritten. „Ich mag mich nicht auf die Straße kleben und ich mag auch nicht so viele Menschen nerven. Aber ich weiß keine andere Lösung“, erklärte eine Sozialbetreuerin, warum sie friedlichen Widerstand leistet. Ihr sei wichtig, dass auf maximale Sicherheit geachtet werde. So werde immer eine Fahrspur gewählt, wo sich niemand anklebt und im Notfall die Gasse frei gemacht werden kann.
Unterstützung aus Wissenschaft
In Linz unterstützten auch die Omas gegen Rechts die Aktion mit einem Plakat. „Wir Omas gegen Rechts stehen auf der Seite dieser jungen Menschen. Traurig genug, dass sie solche Klebeaktionen veranstalten müssen, um sich Gehör zu verschaffen“, stellte eine Pensionistin klar. Auch Wissenschafter sind mit von der Partie: „Als Chemiker sind mir die Zusammenhänge und auch die Dringlichkeit von Maßnahmen bewusst - so wie Tausenden meiner Kollegen auch. Alle Politiker schätzen und nutzen die technologischen Entwicklungen der Wissenschaft, aber beim Klimaschutz werden die Experten ignoriert“, sagt JKU-Professor Wolfgang Schöfberger.
Es kam zu umfangreichen Staus und Behinderungen. Die Polizei rückte sofort auf, um die Aktion zu beenden. Gegen 8.45 Ihr war die Autobahnabfahrt dann wieder frei.
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