Acht Wochen nach Eröffnung der Linzer Raiffeisen-Arena feuerten bereits 100.000 Fans die Hausherren und die ÖFB-Elf an. Das schafft neue finanzielle Dimensionen für den Klub.
Noch im Winter meinte LASK-Trainer Didi Kühbauer, „das neue Stadion wird keine Tore schießen. Es liegt schon an uns, die Fans mitzunehmen und für uns zu begeistern.“ Was dem LASK offensichtlich gelungen ist: Seit der Eröffnung der Raiffeisen-Arena am 19. Februar mit der Generalprobe der LASK-Frauen gegen Geretsberg fanden knapp 100.000 Fans den Weg ins Stadion – inklusive der beiden ÖFB-Länderspiele gegen Aserbaidschan und Estland.
Alleine Hausherr LASK durfte in den bisherigen vier Heimspielen gegen Lustenau (12.000), Salzburg (18.000), Sturm (12.000) und Rapid (17.625) knapp 60.000 Fans begrüßen – und das trotz herausfordernder Ticketpreise.
60.000 LASK-Fans
Um die neue Dimension, in die sich der LASK, bei dem Riesentalent Adil Taoui einen Kreuzbandriss erlitt, gebeamt hat, zu verdeutlichen: Im Paschinger Waldstadion wären zehn ausverkaufte Matches notwendig gewesen, um auf diese Zuschauerzahl zu kommen. Ganz abgesehen von den 2000 Business-Plätzen, die den LASK finanziell in andere Sphären katapultieren. Und auch sportlich zahlt sich die motivierende Kulisse im neuen Wohnzimmer aus, die Arena mutiert zur schwarz-weißen Festung.
Leider werden Fußballfeste wie das 3:1 am Sonntag gegen Rapid noch immer durch schwachsinnige Chaoten gestört: Rapid-Hools wüteten auf den Toiletten im Auswärtssektor, 50 unbelehrbare Autofahrer sponserten die Abschleppdienste, die sich langsam eine goldene Nase verdienen.
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