Traurige Statistik
EU-weit jährlich 10.000 tote Kinder durch Unfälle
Bei dem Projekt wird jeder Teilnehmerstaat auf rund 100 Präventionsmaßnahmen einzeln "abgeklopft", das reicht von der Helmpflicht für Kinder beim Radfahren über gesetzliche Bestimmungen zur Sicherung von Swimmingpools bis hin zu diversen Medienkampagnen.
Österreich landete beim letzten Test 2009 mit 40,5 von 60 möglichen Punkten auf Platz fünf der damals 24 teilnehmenden Staaten. Bei der Todesrate schnitt die Alpenrepublik nicht so gut ab und lag genau im Mittelfeld: Von 100.000 Kindern und Jugendlichen bis 19 Jahre kamen statistisch 9,42 bei Unfällen ums Leben. Spitzenreiter waren die Niederlande mit 5,83 Toten, Lettland bildete das traurige Schlusslicht mit 22,43 Opfern.
Heuer nehmen bereits 32 Staaten an dem Programm teil. Inzwischen sei in den betreffenden Ländern das Problembewusstsein massiv gestärkt und das Wissen um Kindersicherheit vermehrt worden, betonte Joanne Vincenten, Leiterin der "European Child Safety Alliance".
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