UNO-Studie
80% der Mordopfer und Täter weltweit sind Männer
Männer haben ein höheres Risiko, im öffentlichen Raum ermordet zu werden. Frauen dagegen sind eher zu Hause davon betroffen, wie die Studie unterstreicht. Hervorzuheben ist auch, dass in Europa die Hälfte aller weiblichen Mordopfer von Familienmitgliedern oder Lebenspartnern getötet wurde.
Die meisten Morde gibt es in Amerika und Afrika. Vor allem in Zentralamerika und in der Karibik ist die Mordrate laut dem Bericht der UNO alarmierend hoch. In Asien, Nordamerika und Europa hingegen sei die Rate seit 1995 so weit zurückgegangen, dass Morde als "seltene Erscheinungen" bezeichnet werden können.
Große Einkommensunterschiede, hohe Verbrechensrate
Die UN-Studie zeigt eine klare Verbindung zwischen Verbrechen und Entwicklung. In Ländern mit großen Einkommensunterschieden ist die Verbrechensrate viermal höher als anderswo. "Kriminalität verjagt die Wirtschaft, zieht Humankapital ab und destabilisiert Gesellschaften", heißt es in dem Bericht.
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