Schwarzblaue Blockade

A Stunderl mehr fortgehen muss doch möglich sein

Oberösterreich
16.04.2023 15:00

„Geh bitte, chillts doch a bissi!“, sagen wir mit unserem Karikaturisten Milan Ilic zu den beiden Landtags-Klubobmännern Christian Dörfel (ÖVP) und Herwig Mahr (FPÖ). Es ist ja eigentlich unglaublich, dass sie im von ihrem LH Thomas Stelzer gerade wieder beschworenen, angeblichen „Land der Möglichkeiten“, nämlich Oberösterreich, die vom zuständigen SPÖ-Landesrat Michael Lindner Angleichung der Ausgehzeiten für Heranwachsende an alle, ALLE, anderen Bundesländer blockieren wollen.

Meine Herren, geben Sie der Jugend doch das Stunderl mehr! Sonst wird das ja zur justamenten Bevormundung der Kids und ihrer Eltern im Lande. Denn die Letztentscheidung über den Zapfenstreich beim Fortgehen haben sowieso die Erziehungsberechtigten. Offenbar trauen die beiden Politiker Mama und/oder Papa nicht mehr zu, sich durchzusetzen. Außerdem patzen sie Oberösterreich durch ihre Sturheit als besonders unsicheres Bundesland an, das kann’s doch auch nicht sein.

Niederösterreich dreht Uhr nicht zurück
Außerdem: Im Nachbarbundesland Niederösterreich findet sich im dortigen, neuerdings auch schwarzblauen Regierungsprogramm kein Wort von einer Verkürzung der Ausgehzeiten, damit sie auf diesem Weg unter und ob der Enns die gleichen würden. Für Jugendschutz ist in NÖ Landesrätin Christine Teschl-Hofmeister (ÖVP) zuständig. Sie hat 2019 für eine Ausweitung der Ausgehzeit der unter 14-Jährigen von 22 auf 23 Uhr gesorgt und das offenbar keineswegs bereut.

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