Mit dem 1:1 in Ried hat die WSG Tirol am Freitag den Vorsprung auf den Abstiegsplatz gehalten. Voreilig gejubelt wird in Wattens jedoch nicht. Die Spieler haben ihr Ziel klar vor Augen: So schnell wie möglich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben.
Hand aufs Herz: Wer der Tabelle der österreichischen Quali-Gruppe nur einen raschen Blick schenkt, wird nicht umhinkommen, die WSG Tirol auch in der kommenden Spielsaison als Bundesligist zu sehen.
Acht Punkte Vorsprung auf Schlusslicht Ried – das sollte in den verbleibenden sieben Runden eigentlich reichen. Zumal es fast neun Punkte Vorsprung auf die Innviertler sind: Nach zwei Siegen und dem Unentschieden am Freitag haben die Tiroler das direkte Duell für sich entschieden und würden bei Punktegleichheit vorne liegen.
So schnell wie möglich nix mit dem Abstieg zu tun haben. Das ist unser Ziel, nichts anderes. Wir sind die WSG Tirol.
Julius Ertlthaler
Doch das Wort „gerettet“ nimmt niemand in Wattens und Umgebung in den Mund. „Das sagen wir natürlich nicht“, ist Trainer Thomas Silberberger rigoros, „in der Quali-Runde kann das schnell gehen. Und zwei Siege werden wir schon noch brauchen. Dann reden wir weiter.“
Auch Sportdirektor Stefan Köck stößt ins gleiche Horn: „Ried braucht nur zwei glückliche 1:0 feiern und wir nicht – dann ist man schon wieder in einem Fahrwasser, in dem andere Gesetze gelten.“ Und Julius Ertlthaler meinte nach dem 1:1 in Ried gar: „So schnell wie möglich nix mit dem Abstieg zu tun haben. Das ist unser Ziel, nichts anderes. Wir sind die WSG Tirol.“
Anderes interessiert nicht. Auch nicht die Tabellenführung in der Quali-Gruppe, die die Tür nach Europa öffnen kann. Silberberger schüttelt erneut den Kopf: „Erst den Klassenerhalt absichern. Wenn sich dann eine Möglichkeit fürs Europa-Playoff ergibt, werden wir uns darum kümmern. Nicht vorher.“
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