Neben Weihnachten ist die Osterzeit die zweitwichtigste Zeit für den heimischen Handel. „Das erste normale Osterfest nach den Coronajahren tut dem Handel gut. Im Grunde sind alle froh, dass sie uneingeschränkt Feiern können und haben auch Spaß am Einkaufengehen“, freut sich Ernst Wiesinger, Spartenobmann Handel bei der Wirtschaftskammer Oberösterreich.
Denn wo gefeiert wird und die Leute zusammenkommen, da wird auch gerne beschenkt. „Alleine in Oberösterreich kommen wir auf einen Umsatz von mehr als 40 Millionen Euro – ein sehr ansehnlicher Betrag. Laut einer aktuellen Studie geben auch 70 Prozent der Menschen gleich viel aus wie immer. Nur 15 Prozent geben jetzt weniger Geld aus, der Rest sogar mehr als zuvor“, so Wiesinger.
Farräder und Tretroller beliebt
Auch heuer sind die Klassiker wie Süßigkeiten, Schokolade, Eier, Blumen, Pflanzen oder Bargeld bei den Kunden besonders beliebt. Ostern ist aber auch „Frühlingsfest“, und da stehen traditionell Fahrräder oder Tretroller oft ganz oben auf der Wunschliste der Kinder. Das führte in den vergangenen Jahren dazu, dass viele Produkte aufgrund von Lieferschwierigkeiten schon lange im Vorhinein vergriffen haben - eine Alternative gesucht werden musste.
Das Gefährliche im vergangenen Jahr war die Ungewissheit. Niemand wusste, wie sich die Preise und die Inflation entwickeln, jetzt sind die Fakten auf dem Tisch.
Ernst Wiesinger, Spartenobmann Handel WKOÖ
Heuer keine Lieferprobleme
„Das Problem sehe ich heuer nicht. Die Lieferungen haben sich stabilisiert. Auch bei den Importen aus Asien mit Schiffscontainern gibt es keine Probleme mehr“, versichert der Branchen-Kenner. Damit steht einem schönen Fest im Kreise der Familie nichts mehr im Wege, außer Frau Holle macht der Nestsuche im Freien doch noch einen Strich durch die Rechnung – siehe Artikel unten.
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