Ein Bauernhaus stand in der Nacht auf Mittwoch im Innviertel in Vollbrand. Die Freiwillige Feuerwehren mussten das Feuer von außen bekämpfen, das Wasser holte man aus einem nahen Steinbruch.
Die Freiwilligen Feuerwehren St. Florian am Inn wurde um 3.44 Uhr zum Brand des landwirtschaftlichen Objekts in Stocket alarmiert. Beim Eintreffen konnte war schnell klar, dass ein für Wohnungen und Lagerräume adaptierter Bereich eines ehemaligen landwirtschaftlichen Objekts teilweise in Vollbrand stand.
Drohnen im Einsatz
Auf Grund der Nähe zu einem Steinbruchsee konnte rasch ein umfassender Löschangriff mit mehreren Rohren durchgeführt werden und zeigte Erfolg. Außerdem wurde auch der Drohnenstützpunkt St. Willibald alarmiert, um Wärmebilder aus der Luft für die Entscheidungen des Einsatzleiters zu haben. Ein großes Problem stellt der Brandfortschritt in zwei Zwischendecken dar. Nachdem das Gebäude großteils aus Sicherheitsgründen nicht mehr betreten werden kann, sind nur Löscharbeiten von außen möglich.
Wertgegenstände gerettet
Aus einer Wohnung wurden unter Atemschutz noch wichtige Wertgegenstände gerettet. Die Straße wurde für den Verkehr zur Gänze gesperrt. „Die Löscharbeiten werden noch längere Zeit in Anspruch nehmen, aktuell wurde ein Kranfahrzeug angefordert, um das Dach zu öffnen,“ so der Einsatzleiter Johannes Veroner um kurz vor 6 Uhr früh. Personen wurden nicht verletzt.
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