Der eigene Konzertzyklus des Bruckner Orchesters „#Drei Tanz“ brachte Entdeckungen. Gastdirigentin Giedrė Šlekytė und Antoine Tamestit, einer der namhaftesten Bratschisten weltweit, bescherten einen Abend der Spitzenklasse!
Die litauische Dirigentin Giedrė Šlekytė führte das Bruckner Orchester Linz zu Hochform. Wenn so ein schwieriges Programm mit Werken von Bartók und Martinů leicht und schmunzelnd geboten wird, spricht das für die oberste Liga musikalischer Kunst.
Der Funke sprang über
Allen, die ihre Hörgewohnheiten mit der Romantik einrasten lassen: Ihr habt versäumt, wie schön neuere Harmonien sein können, wie urwüchsig Musik klingt, deren Kraft aus der Volksmusik und dem Volkstanz kommt: Lebenslust anzündend! Antoine Tamestit musizierte zudem auf der ersten Stradivari ein mitreißendes Violakonzert. Seine Wertschätzung für das BOL zeigte sich in der Zugabe.
Johannes Sonnberger
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